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Rock oder Pop? So war das erste europäische Splatfest!

Geschrieben von Armin Bator

Mit dem Shooter Splatoon hat Nintendo einen neuen User-Liebling auf den Markt gebracht, das Spiel erfreut sich nämlich immer größer werdender Beliebtheit. Aus diesem Grund gab es an diesem Wochenende in Europa das erste Splatfest! Hier hieß es: „Hörst du lieber Rock oder Pop?“. Was es damit auf sich hatte, erfahrt ihr hier!

 

Splatoon und das Splatfest

Im Standard Online-Modus von Splatoon geht es darum, die Map in seiner Teamfarbe einzufärben. Man kämpft als sogenannter „Inkling“ zusammen mit drei Mitspielern gegen eine andersfarbige Mannschaft und spritzt mit unterschiedlichen Waffen, von Pinseln über Rollen bis hin zu Shootern. Dieses simple Prinzip kommt wahnsinnig gut bei den Spielern an und auch mich hat es von Anfang begeistert. Neben dem Standard Online-Modus gibt es Rangkämpfe, die ab Level 10 bestritten werden können, einen Offline Multiplayermodus und einen Einzelspielermodus. Doch jetzt hat sich Nintendo mit dem Splatfest etwas Neues einfallen lassen! Schon vor einigen Wochen gab es die Ankündigung zu diesem Splatfest, bei dem sich die Spieler für eine Seite entscheiden mussten. In Amerika konnte zwischen „Hund“ und „Katze“ gewählt werden, in Europa jedoch hieß es: harter Rock oder eingängiger Pop? Durch die Wahl ist man einem Team beigetreten, für das man dann während des Splatfestes gekämpft hat.

 

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Go, Team Rock!

Kurz vor dem Splatfest ging ich mit meinem Inkling also zum „Wahlstand“ und musste mich für ein Team entscheiden. Wer mich kennt, weiß, dass ich nicht lange überlegen musste und mich fast schon intuitiv für Team Rock entschieden habe. Voller Vorfreude habe ich dann auf das Splatfest gewartet und war schon ganz aufgeregt, welches Team wohl stärker sein und am Ende gewinnen würde. Denn die Gewinner gingen natürlich nicht mit leeren Händen aus! Nein, jedes Mitglied des Gewinnerteams erhielt am Ende ein besonderes Item, das es so nicht im Spiel gibt. Als dann am Samstag um 19 Uhr endlich das Splatfest begann, war ich sofort begeistert. Die Stadt Inkopolis, in der Splatoon spielt, erschien in einem ganz anderen Licht: es war plötzlich Nacht, auf dem Hauptplatz standen zwei große Trucks mit Bühnen und überall hingen Schilder, auf denen die beiden Teams angefeuert wurden. Das Besondere an diesen Schildern war, dass sie nicht vorprogrammiert waren, sondern Botschaften von anderen Teilnehmern aus dem Miiverse zeigten, was ich sehr schön fand. Nun ging ich also wie gewohnt zur Lobby, um einen Kampf zu starten und auch hier sah alles anders aus! Zur Auswahl stand nur der Splatfest-Online-Modus und über meinem Inkling war ein Balken, über dem „Normalo Rock Fan“ stand. Das Splatfest hatte eine ganz eigene Rangliste, in der man durch bestrittene Kämpfe weiter aufsteigen konnte! Als ich dann das erste Spiel startete, fiel auch hier direkt wieder auf: auf der Map war es auf einmal Nacht und die Musik hatte sich leicht verändert. Das alles gab dem Spiel eine ganz andere Atmosphäre, was sehr gut zum Splatfest passte. Angetreten wurde hier natürlich gegen eine Mannschaft aus dem Team Pop und es wurde, wie im Standard Online-Modus, versucht, die Map mit der Farbe des eigenen Teams einzufärben. Für ein gewonnenes Match gab es am Ende insgesamt fünf Punkte, für ein verlorenes zwei, sodass man in der Rangfolge mit Siegen schneller aufsteigen konnte.

 

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So war das Splatfest für mich

Ich muss sagen, dass ich echt begeistert war! Der Spielmodus war zwar wie gewohnt, aber es hat trotzdem sehr viel Spaß gemacht und das Spiel hatte insgesamt durch die Anpassung der Atmosphäre eine ganz andere Wirkung. Ich habe leider nicht genug spielen können, um den höchsten Rang zu erreichen und so blieb mir „nur“ der Titel „Glorreicher Rock Fan“, aber das klingt ja auch nicht schlecht. Sonntag Abend um 19 Uhr war das Splatfest zu Ende und ich wartete gespannt auf das Ergebnis, welches Team denn gewonnen hat. Um 20 Uhr waren alle Kämpfe ausgewertet und gewonnen hat… TEAM ROCK! Ich war also im Gewinnerteam und bekam das Specialitem, was mich sehr freut. Allerdings habe ich mit diesem Ergebnis gerechnet, da ich schon während des Splatfestes das Gefühl hatte, dass es sehr schwer war, überhaupt Gegner aus Team Pop zu finden. Wurde dann ein Team gefunden, war dies meistens hoch unterlegen. So wunderte es mich nicht, dass Team Rock sowohl mehr Kämpfe gewonnen hat, als auch mehr Mitglieder, also eine höhere Beliebtheit bei den Teilnehmern hatte. Und genau diese beiden Kriterien waren ausschlaggebend für das Ergebnis. Als Fazit kann ich sagen, dass mir das Splatfest sehr viel Spaß gemacht hat und ich mich schon auf das nächste freue! Zwischen welchen Teams man das nächste Mal wohl wählen muss? Ich bin gespannt!

 

Hier seht ihr noch ein Bild von meinem Inkling während des Splatfestes.

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Über den Autor

Armin Bator

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Ich bin Armin und der "Chef Geek" von TestGeek.de. Ins Leben gerufen wurde das "Hobby-Projekt" im November 2014 und nun entwickelt sich TestGeek immer weiter. Vom kleinen Produkttest-Blog zu einer etwas größeren Geek-/Nerdcommunity. Es freut mich, dass ihr hier gelandet seid und meine Texte lest.

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