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Schnelle Autos, rasanter Fußball – Rocket League!

Geschrieben von Armin Bator

Fußballfans und Rennsportfreunde aufgepasst: Endlich könnt ihre eure beiden Leidenschaften vereinen! Das Entwicklerteam von Psyonix erfüllt den Wunsch vieler mit einer Playstation 4 und/oder einem PC ausgestatteten E-Sport-Fans: „Rocket League – Ein Crossover aus Trackmania und Fifa-Street!“ Geht mit mir auf Torjagd in eurem selbst zusammengebauten Flitzer.

Bis zu Acht Spieler können sich in selbstgebauten, raketenbetriebenen Rennwagen plattformübergreifend die Bälle um die Ohren hauen. Dank der simplen Steuerung und des einfachen Spielprinzips, ist der Titel bereits kurz nach Erscheinung am 7. Juli ein voller Erfolg geworden. In meinem Test erfahrt ihr nun, was das Rennsport-Spiel taugt.

 

Online oder Offline – was bevorzugt ihr?

Wer lieber Offline spielt, kommt bei Rocket League nicht zu kurz: Es stehen der Saisonmodus für einsame Piloten, sowie der Modus Freundschaftsspiele für bis zu vier Fahrer im Splitscreen zur Verfügung. Freunden von gepflegten Online-Matches stehen die Modi Playlists – hier sind Matches im Eins-gegen-Eins bis zu Vier-gegen-Vier möglich (Chaos vorprogrammiert!) – und Rang – Ranglisten-Matches, in welchen ihr neben den Punkten für Tore, Vorlagen und Paraden auch euren Fertigkeitsrang erhöhen könnt (nur bis zu Drei-gegen-Drei, keine Revanchen möglich) – zur Verfügung.

 

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Einfaches Spielprinzip

Eure raktengesteuerten Rennboliden finden sich zu Beginn einer Runde auf grünem Rasen wieder. Zwei Tore, 1 Ball, der grüne Rasen und Vollgas!

Jeder steuert seinen eigenen Wagen und versucht nun sowohl den Ball im gegnerischen Tor zu versenken, als auch das eigene Tor vor gegnerischen Traumtoren zu schützen. Dabei steht jedem Fahrer ein Raketenschub zur Verfügung, welcher mittels kleiner, auf dem ganzen Feld verteilt liegender Energiekugeln aufgeladen werden kann. Zusätzlich kann man mit dem Fahrzeug noch Sprünge vollziehen – 2 an der Zahl pro Aktion. Geschwindigkeit und Timing entscheiden, wie genau euer Auto vom Boden abhebt. Wenn man den Bogen einmal raus hat, sind viele verschiedene Angriff- und Abwehrmanöver möglich – probiert’s einfach aus!

Beim Zusammenbau eurer Karosse habt ihr anfangs eher wenig Auswahl an Bauteilen, Aufklebern, Gimmicks und Turboeffekten. Dies ändert sich aber sehr schnell nach nur wenigen Partien.

Ein wesentlicher Unterschied zu richtigen Fußballsimulationen ist übrigens, dass sich jedes Auto gleich fährt. Unterschiedliche Statistikwerte gibt es also nicht, deshalb ist jeder selber seines Glückes Schmied!

 

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Ein Blick unter die Haube

Online-Matches sind ruckelfrei durchführbar und Gegner schnell gefunden! Unmittelbar nach Erscheinen des Spiels war dies noch nicht der Fall, da die Entwickler nicht mit einem so großen Erfolg gerechnet hatten. Zu geringe Server-Kapazitäten waren der Grund hierfür – dies wurde mittlerweile aber weitestgehend behoben!

Ein weiterer Pluspunkt ist die Tatsache, dass man die Rasenschlachten in den Online-Modi plattformübergreifend austragen kann: PS4-Spieler und Computer-Zocker können also gemeinsam spielen.

Profis und Rookies hat man gut getrennt, da die an den jeweiligen Matches teilnehmenden Spieler je nach bereits erhaltener Erfahrungspunkte zusammen kommen.

Grafisch beschränkt man sich auf das Nötigste. Sowohl die verschiedenen Automodelle, als auch die Turboeffekte sind eher leicht und wenig anspruchsvoll – dafür läuft die Grafik auch bei rasanten Acht-Personen Schlachten sehr flüssig über den Bildschirm.

Die Mechanik des Spiels hat mich sehr begeistert! Eine wunderbar realistische Ballphysik kann es getrost mit Fifa und PES aufnehmen, die Flugbahn der Autos bei Zusammenstößen ist auch in jeder Situation absolut nachvollziehbar. Die Steuerung ist zudem kinderleicht handhabbar!

 

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Mein Fazit

Rocket League ist ein Spaß bringendes, actiongeladenes, grafisch einfach gehaltenes Spiel, welches Fußball- und Funracer-Simulation eins werden lässt!

Wer ein realitätsnahes, grafisch anspruchsvolles Rennspiel á la Gran Turismo oder eine Fußballsimulation mit original lizenzierten Ligen und Verbänden wie Fifa sucht, der ist bei Rocket League falsch. Sucht man aber eine in dieser Form noch nicht da gewesene Fußball + Rennspiel – Crossovererfahrung, welche sowohl erfahrene Spieler, als auch Gelegenheitsgamer an die Bildschirme halten wird, dem kann ich dieses Spiel wärmstens empfehlen!

 


Dieser Beitrag wurde von unserem lieben Gastautor Sascha verfasst. Vielen Dank dafür! 🙂

 

Über den Autor

Armin Bator

Hey Hey!

Ich bin Armin und der „Chef Geek“ von TestGeek.de. Ins Leben gerufen wurde das „Hobby-Projekt“ im November 2014 und nun entwickelt sich TestGeek immer weiter. Vom kleinen Produkttest-Blog zu einer etwas größeren Geek-/Nerdcommunity. Es freut mich, dass ihr hier gelandet seid und meine Texte lest.

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